Weshalb ist der passende Geräteservice essenziell?

Bei Gasmessungen können die richtigen Werte lebensentscheidend sein. Damit Messgeräte besonders zuverlässig und genau arbeiten, ist die regelmäßige Überprüfung und Kalibrierung besonders wichtig. Einige Geräte müssen täglich vor der Nutzung durch geschultes Personal geprüft und falls notwendig kalibriert werden.

Der Geräteservice für Eingasmessgeräte

Die sogenannten Eingasmessgeräte sind für einen Vielzahl von Gasen erhältlich, wie zum Beispiel Kohlenmonoxid, Schwefelwasserstoff oder Ozone. Geht die Gefährdung durch toxische Gase oder Dämpfe von einer Hauptsubstanz aus, dann eigenen sich mobile Gasdetektoren hervorragend für die persönliche Arbeitsplatzüberwachung.

Die Dräger Pac®-Serie mit dem Pac® 6000, Pac® 6500, Pac® 7000, PAC® 8000 oder dem Pac® 8500 deckt eine Vielzahl von Gasen ab. Sie hat sich im täglichen Einsatz in vielen Industrien durch große Robustheit und Zuverlässigkeit bewährt.

Wann sollten Sie Eingasmessgeräte kalibrieren?

Die Wartungsanforderungen gemäß T 021 / T 023 besagen, dass im Falle von mobilen Gaswarngeräten vor jeder Arbeitsschicht bzw. bei einem Mehrschichtbetrieb einsatztäglich eine Sichtkontrolle sowie ein Anzeigetest erfolgen müssen.

Eine Funktionskontrolle muss alle vier Monate durchgeführt werden, während eine Systemkontrolle nach einem Jahr erforderlich ist. Alle drei Jahre muss zudem eine Kontrolle der Aufzeichnungen vorgenommen werden. 

Verschiedene Möglichkeiten der Kalibrierung

Bei Eingasmessgeräten, wie zum Beispiel dem Pac® 7000, haben Sie verschiedene Optionen der Kalibrierung. Bei der Frischluftkalibrierung wird die korrekte Messung mit Hilfe der umgebenden Luft kontrolliert. Kommt es dabei zu einer Fehlermeldung muss das Gerät neu kalibriert werden.

  • Die automatische Kalibrierung oder auch der einfache Begasungstest erfolgt mit Hilfe der Bump-Test-Station. Das Messgerät wird in die Station eingelegt und automatisch von dieser kalibriert. Dräger bietet für seine Gasmessgeräte eine speziell abgestimmte Station, die diese regelmäßig anfallende Aufgabe zuverlässig für Sie übernimmt.

  • Das Messgerät wird mit einem PC verbunden und über die Dräger Software „CC Vision-Basic“ kalibriert und neu eingestellt. Allerdings kann auch ohne einen PC eine Kalibrierung erfolgen. Hierfür benötigt man einen zusätzlichen Kalibrierzylinder und Adapter. Mit Hilfe eines Prüfgases wird dann die Kalibrierung vorgenommen. Dies und viele weitere notwendige Wartungen, können Sie über unseren Herstellerservice beauftragen.

Was ist beim Batteriewechsel zu beachten?

Bei einigen Gasmessgeräten müssen die Batterien gewechselt werden. Dies sollte mit der notwendigen Umsicht und Vorsicht passieren. Batterien können eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle darstellen.

Natürlich übernimmt der Dräger Herstellerservice auch gerne den Batteriewechsel für Sie.

Der Geräteservice für Mehrgasmessgeräte

 Treten auf einer Anlage verschiedene gefährliche Gase auf, empfiehlt sich die Nutzung eines Mehrgasmessgeräts. Diese können die Konzentration von bis zu 5 Gasen in der Umgebungsluft messen.

Die Mehrgasmessgeräte der Dräger X-am®-Serie, wie das X-am® 5600, X-am® 5000 und das X-am® 2500 liefern äußerst zuverlässige und präzise Messungen. Ob für den persönlichen Schutz, in der Bereichsüberwachung, beim Einstieg in enge Räume und Behälter, oder bei Sicherheitsmessungen.

Besonders langlebige, von Dräger entwickelte und hergestellte Sensoren, geben den Nutzern maximale Sicherheit bei geringen Betriebskosten.   

Grundsätzlich stehen Ihnen zur Kalibrierung von Mehrgasmessgeräten die gleichen Verfahren zur Verfügung, wie bei Eingasmessgeräten. Zusätzlich bestehen aber noch weitere Kalibrierungsoptionen.

  • Mehrgasmessgeräte verfügen über mehrere Messkanäle, deren Empfindlichkeit Sie einzeln justieren können. Dies funktioniert ähnlich wie ein normaler Begasungstest. Jedoch wird nur jeweils einer der Messkanäle und dazugehörigen Sensoren geprüft. Sofern das Ergebnis nicht im Normbereich ist, muss eine Kalibrierung vorgenommen werden.

  • Es gibt spezielle, besonders vergiftungsresistente Sensoren. Sie eignen sich vor allem für sehr giftige oder ätzende Gase. Der Fachausdruck dafür lautet CatEx-Sensoren. Sie müssen gesondert justiert werden. Der Grund: sie werden sowohl oberhalb als auch unterhalb der Explosionsgrenzen von Gasen genutzt. Für die Kalibrierung müssen Sie besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen und geeignete Prüfgase verwenden.

Kalibrierung eines Alkoholtesters

Mit Dräger Alkoholtestern wie dem Alcotest® 4000, dem Alcotest® 5000 oder dem Alcotest® 6000 profitieren Sie von marktführender Technologie, einfacher Handhabung und effizienter Dokumentation der Messergebnisse. Grundlage dafür ist die regelmäßige Überprüfung und Kalibrierung Ihres Messgerätes.

Verschiedene Möglichkeiten der Kalibrierung

Ihnen stehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten zur Verfügung: entweder die Überprüfung mit Trockengas oder mit Nassgas. Die beiden Verfahren sind sich jedoch sehr ähnlich. In beiden Fällen überprüfen Sie das Gerät mit Hilfe eines Gasgemischs auf seine Wirksamkeit.

Der Unterschied liegt im genutzten Gas: Bei Nassgas-Kalibrierungen wird dem Gerät ein mit Ethanol angereichertes Prüfgas zugeführt, während bei der Trockengas-Kalibrierung ein reines Prüfgas verwendet wird.Beide Methoden eignen sich für die meisten Alkoholtester. Eine Prüfstelle weiß genau, bei welchem Gerät welches Verfahren anzuwenden ist.

Gerne überprüft der Dräger Herstellerservice Ihre Alkoholtester. Beauftragen Sie die Inspektion einfach und unkompliziert online. Je nach Art und Umfang des Services können die Kosten variieren. Den genauen Preis für Ihre gewünschte Kalibrierung finden Sie in der Auswahlmaske bei der Beauftragung.

Welche Fehlercodes können bei Gasmessgeräten auftreten?

Ob Ihr Messgerät nicht so funktioniert, wie es eigentlich sollte, signalisieren Ihnen eine Reihe von Fehlercodes, Störungs- und Warnhinweisen. Sie zeigen Ihnen genau, ob Ihr Gerät zum Service eingeschickt werden muss.

Im Info-Modus Ihres Messgeräts können Sie die Warn- und Störungshinweise kontrollieren. Wenn Sie im Messbetrieb die OK-Taste drei Sekunden lang gedrückt halten, aktivieren Sie den Info-Modus. Einige der häufigsten Hinweise für gängige Dräger Geräte haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt.

Welche Bedeutung haben die Fehlercodes bei Pac Geräten?

Pac® 3500, Pac® 5500, Pac® 7000
Kalibrierintervall ist abgelaufen (Fehlercode 221 oder 222): Beauftragen Sie eine Funktions- oder Systemkontrolle für Ihr Gerät. 

Pac® 6000, Pac® 6500, Pac® 8000, Pac® 8500
Kalibrierintervall ist abgelaufen für Gerät oder Sensor (Fehlercode 106 oder 312): Beauftragen Sie eine Funktions- oder Systemkontrolle für Ihr Gerät. 

Weitere Fehlercodes Ihres Gerätes finden Sie in der beiliegenden Gebrauchsanweisung oder auf www.draeger.com.

Zeigt ein Fehlercode den Service ihres Gerätes an, dann veranlassen Sie die Inspektion einfach und unkompliziert online.